Lothar Brandau zum Bundestagskandidaten der FDP für den Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gewählt

14. Dezember 2016

(Freital, 26.11.2016)

Die Wahlkreisversammlung der FDP für die bevorstehende Bundestagswahl fand am 25.11.2016 in Neustadt/Sa., Götzinger Höhe, statt. Die wahlberechtigten Mitglieder wählten den Freitaler Bauingenieur Lothar Brandau einstimmig zum Kandidaten der FDP für den Bundestagswahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge.

Hierzu erklärt Lothar Brandau, Direktkandidat der FDP für den Wahlkreis 158 – Sächsische Schweiz-Osterzgebirge:
„Die kommende Bundestagswahl ist entscheidend für die weitere Entwicklung Deutschlands und unserer Region. Die Politik des Stillstands und Lavierens der Großen Koalition und die wachsende Polarisierung in unserer Gesellschaft gefährden die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ich möchte mit aller Kraft dazu beitragen, dass der Politikstil von „denen da oben“ ein Ende findet. Politisches Handeln muss für alle Bevölkerungsgruppen nachvollziehbar und verständlich sein. Meine Erfahrung als Stadtrat hat mir gezeigt, dass dies möglich ist, wenn man die Sorgen und Nöte der Bürger ernst nimmt, zuhört, und nicht immer wieder mit einer scheinbar alternativlosen Handlungsweise argumentiert.

Mir ist von Bedeutung, dass Deutschland auf allen Arbeitsfeldern Zukunftsfähigkeit für uns nachfolgende Generationen beweist und nicht den Anschluss verliert. Bei der Versorgung mit schnellem Internet ist Deutschland bestenfalls im Mittelfeld und Sachsen selbst innerhalb Deutschlands fast Schlusslicht. Es ist unbedingt erforderlich, umgehend im ländlichen Raum eine flächendeckende Versorgung mit Breitbandanschlüssen sicherzustellen. Diese Aufgabe kann nicht allein den Landkreisen und Gemeinden aufgebürdet werden. Wenn wir nicht den Ausbaustandard forcieren und die möglichen Bandbreiten erhöhen, drohen den dort angesiedelten Unternehmen erheblich Nachteile.

Darüber hinaus müssen wir auch weiter umfassend in unsere traditionelle Infrastruktur, insbesondere die Verkehrswege, investieren. Ich werde mich vehement für den Neubau der Bahntrasse Dresden – Prag einsetzen. Diese entlastet das Elbtal von Lärm, nutzt unserer Wirtschaft und verbindet Europa.

Ich trete für eine Politik ein, welche rechnen kann und vorausschauend denkt. Teure Wahlgeschenke auf Kosten kommender Generationen sind zutiefst unsozial. Wir dürfen diejenigen, die jeden Tag aufstehen, für ihre Kinder sorgen und zur Arbeit gehen nicht mit noch höheren Abgaben und Steuern belasten, um damit hausgemachte, gesellschaftliche Probleme zu finanzieren.

Wir brauchen in Deutschland wieder einen Staat, der sich um die wesentlichen gesellschaftlichen Aufgaben kümmert. Sol ist die deutsche Bürokratie unfähig, alle Asylsuchenden zu erfassen und die rechtlichen Vorgaben umzusetzen. Auf der anderen Seite ersticken Bürger und Unternehmen an immer neuen Vorgaben und Regelungen. Der Staat hat sich auf die wichtigen Dinge zu konzentrieren, statt in alle Lebensbereiche der Menschen hineinregieren zu wollen und diese zu bevormunden.“