8,3 Prozent erkämpft – Danke!

25. September 2017

Im Landkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge hat die FDP bei der Bundestagswahl 8,3 Prozent und mit 12.794 Stimmen fast dreimal mehr Wähler erreicht als 2013. Wir nehmen dieses Ergebnis mit Freude aber auch großer Demut auf und bedanken uns für das Vertrauen. Es ist erfreulich, dass mit der FDP wieder eine Kraft der Freiheit und Vernunft im Bundestag sitzt und auch in unserer Region Fuß gefasst hat. Mit Bildung, Digitalisierung, innere Sicherheit und einer modernen und rechtsstaatlichen Einwanderungspolitik haben wir die richtigen Themen gesetzt. In einem schwierigen Umfeld hat unser Kandidat Lothar Brandau erfolgreich für diese Inhalte gestritten. Leider haben CDU und SPD diese Zukunftsthemen verschlafen und die Ängste der Bevölkerung abgetan und damit mit der AfD eine Partei gestärkt, die zwar Ängste erkennt-aber keine Lösungen für die Zukunft hat. Als FDP werden wir die positive und nach vorn blickende Alternative zur bisherigen Politik von CDU und SPD sein.

Skurill sind die aktuellen Entwicklungen rund um Frau Petry und die AfD. Wer wie die AfD und Frau Petry erfolgreich enttäuschte Wähler für sich gewinnt und nach der Wahl sich voneinander distanziert, betrügt die eigenen Wähler und schadet der Demokratie. Der große Verlierer des Wahltages sind daher wahrscheinlich die Bürger des Landkreises, denn es darf bezweifelt werden, dass sich Frau Petry als Leipzigerin besonders vor Ort engagiert. Mit einer zertrümmerten CDU und einer Wundertüte AfD steht dem Landkreis eine schwierige Zeit bevor. Als FDP werden wir unsere neuen Verbindungen zu Gunsten der Region einsetzen, beispielsweise für einen zügigen Breitbandausbau und den Neubau der Bahnstrecke nach Prag.