Norbert Bläsner erneut Vorsitzender

17. Februar 2018

Der Kreisverband der FDP Sächsische Schweiz-Osterzgebirge hat am vergangenen Freitag, den 16.2.2018 einen neuen Kreisvorstand gewählt. Beim Kreisparteitag im Hotel und Gasthof „Zur Post“ in Pirna wurde der 37-jährige Norbert Bläsner einstimmig wiedergewählt. Der Heidenauer Stadtrat ist seit 2012 Vorsitzender des Kreisverbandes. Hauptberuflich arbeitet er als Haupt- und Bauamtsleiter in Dürrröhrsdorf-Dittersbach.

Als Stellvertreterin wurde Petra Ledig (55) aus Hohnstein in ihrem Amt bestätigt. Ebenso wiedergewählt als Stellvertreter wurde Thomas Klyscz (42) aus Freital. Schatzmeister ist erneut der Freitaler Stadtrat Lothar Brandau (67). Damit gab es hier keine Veränderungen.

Als Beisitzer wurden gewählt:

Philipp Junghähnel aus dem OV Pirna-Heidenau

Peter Weinholtz aus dem OV Freital-Wilsdruff

Falko Söhner aus dem OV Freital-Wilsdruff

Christian Epperlein aus dem OV Freital-Wilsdruff

Christian Kowalow aus dem OV Königstein-Neustadt-Sebnitz

Zu Gast war der Generalsekretär der sächsischen FDP und Bundestagsabgeordnete Torsten Herbst. Er diskutierte mit den Mitgliedern über die aktuelle politische Lage in Berlin und wichtige Zukunftsthemen. Die flächendeckende Versorgung mit schnellen Internet spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier hat Deutschland, aber insbesondere auch Sachsen großen Nachholbedarf.

Zum Ausgang des Kreisparteitages erklärt der neugewählte Vorsitzende Norbert Bläsner:

„Als FDP spüren wir auch im Kreis einen deutlichen Aufwärtstrend. Das gute Bundestagswahlergebnis und neue Mitglieder sind eine hervorragende Basis für das Superwahljahr 2019. Wir wollen die Anzahl unserer Kommunalmandate vergrößern und beispielsweise in Pirna wieder in den Stadtrat einziehen. In den Kommunen sind derzeit die Herausforderungen groß. Gerade für die wichtigen Themen wie ÖPNV aber auch Pflege sind zukunftsweisende Lösungen notwendig. Seit Jahren wird die kommunale Ebene vom Freistaat finanziell im Stich gelassen. Zudem fehlt oft der gestalterische Spielraum durch zu restriktive gesetzliche Vorgaben. Unsere Kommunalpolitiker verstehen sich dabei aber nicht als Meckerer, sondern als Anpacker und wir laden alle Engagierten ein, auch Parteilose, sich bei uns kommunalpolitisch zu engagieren.“