Leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur

Umfassende Maßnahmen im Bereich der Verkehrsinfrastruktur wie beispielsweise die A 17 und eine bessere Verbindung des rechtselbischen Bereichs mit der  A 4 und der Landeshauptstadt Dresden haben große Teile des Landkreises hervorragend an ein leistungsfähiges Verkehrsnetz angebunden. Damit wurden weite Gebiete des Landkreises sowohl für Unternehmen wie im Bereich Neustadt aber auch als Wohnort für Einpendler nach Dresden attraktiv. Dennoch sind noch nicht alle notwendigen Baumaßnahmen abgeschlossen. Der Bau der  S177 n von Pirna nach Radeberg ist zügig voranzutreiben. Die Ortsumgehung Neustadt  der S 159 in Zusammenhang mit dem Grenzübergang nach Tschechien muss weiterhin ernsthaft geprüft und falls die Verkehrszahlen und die Unfallvermeidung des rechtfertigen auch gebaut werden. Zudem sprechen wir uns  dafür aus, die Stadt Pirna deutlich vom Durchgangsverkehr  in die Sächsische Schweiz auf der B172 zu entlasten, um Tourismus und Wirtschaft zu stärken sowie die Einwohner zu entlasten. Wichtig für uns ist aber eine realistische und umsetzbare Planung für eine Ortsumfahrung, die nicht auf Grund zu hoher Kosten mittelfristig zum Scheitern verurteilt ist.

Hauptschwerpunkt bei Investitionen in die Straßenverkehrsinfrastruktur muss aber zukünftig der Erhalt und die Instandsetzung vorhandener Verkehrswege sein. Dabei müssen wir wegkommen vom flicken einzelner Schlaglöcher hin zu wirksamen Erhaltungsmaßnahmen. Die Haushaltsansätze dürfen im Haushalt des Landkreises nicht weiter gekürzt werden. Dafür werden wie uns sowohl auf kommunaler Ebene sowie gegenüber den Freistaat einsetzen.

 

Neben dem Straßenverkehr wird die Sicherung des ÖPNV vor allem für die ländlichen Regionen von entschiedener Bedeutung sein. Bei weiter zurückgehenden Einwohnerzahlen und Alterung ist ein Rückgang der vor allem pendelbedingten Nutzung des ÖPNV zu erwarten. Problematisch ist dabei eines: Die Beförderungskosten werden weiter steigen. Zudem wird die Nachfrage in den Verdichtungsräumen um Dresden herum weitere Investitionen notwendig machen. Die FDP will, dass trotz dieser ungünstigen Entwicklung der ländliche Raum und damit weite Teile des Kreisgebiets weiterhin durch den ÖPNV in guter Qualität und Quantität erschlossen werden. Um dies zu erreichen müssen wir auf effiziente, flexible und kostengünstige Lösungen zurückgreifen. So hat beispielsweise der Busverkehr außerhalb zentraler Strecken einen wesentlichen Kostenvorteil gegenüber den Schienengebundenen Personennahverkehr. Die FDP SOE bekennt sich zum Wideraufbau der Weißeritztalbahn.